Sturzprävention für das Arbeitsfeld Geriatrie

Unter Sturzprophylaxe versteht man pflegerische Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen. Pflegekräfte sollen in der Lage sein, wirksam einzugreifen, um Stürze zu vermeiden und Sturzfolgen auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Sturzursachen

  • Plötzliche Erkrankungen wie Herzinfarkt, apoplexischer Insult
  • Störung der Körperhaltung
  • Verzögerung des Balancereflexes
  • Plötzlicher Bewusstseinsverlust
  • Sehstörungen
  • Verwirrtheitszustände
  • Psychische Veränderungen
  • Benommenheit und Unruhezustände durch Medikamente
  • Stolperfallen
  • Zu lange Kleidung
  • Schlecht sitzende Schuhe
  • Veränderungen im Krankenzimmer

Sturz

Als Sturz bezeichnet man den kontrollierten oder unkontrollierten Fall eines Körpers.

Gefährdete Patienten

  • Alter über 70 Jahre
  • Medikamente
  • Weibliche
  • Reduzierter Allgemeinzustand
  • Behinderte
  • Immobile und Inaktive
  • Post-Fall-Syndrom

Post-Fall-Syndrom

Personen die bereits einmal gestürzt sind, entwickeln eine Sturzphobie. In diesem Fall spricht man von dem Post-Fall-Syndrom. Die Angst erneut zu stürzen vermeiden es die Personen sich im großen Ausmaß zu bewegen. Dies führt unter anderem zur Verschlechterung des Bewegungsablaufs.

Ziele der Sturzprophylaxe

  • Patienten die Angst vor Bewegung zu nehmen
  • Sicherheit geben
  • Pflegerische Maßnahme
  • Motivation zur Bewegung
  • Geplante Mobilisation
  • Allgemeine Bewegung
  • Polsterung von Hüftknochen
  • „Sturztraining“ Anleitung zum Verhalten bei Schwindel
  • Rufanlage, um Gehen in Begleitung zu ermöglichen